Helfer aus allen Städten und Clubs – Rückblick auf das erste Helfertreffen für die Worlds 2013
Zuerst waren es nur ein paar Berliner, die ihn hatten: Den schwarz-weißen Button im Facebook- Profilfoto. Doch plötzlich ging es los: Münsteraner mit dem „Embracing Dissent“-Logo, Stuttgarter, Münchener … der Button wanderte von Stadt zu Stadt, war auf immer mehr Fotos sichtbar. Eine Epidemie? Nein – der Button ist Zeichen von deutschlandweitem Engagement für die Worlds 2013 in Berlin. Immer mehr Helfer beteiligen sich inzwischen an den Vorbereitungen für das größte Debattierturnier, das je auf deutschem Boden stattgefunden hat.
Am 28. und 29. Juni fand das erste, offizielle Helfertreffen in Berlin statt. Nicht alle Helfer konnten mit dabei sein, aber immerhin 55 hoch motivierte Debattierer aus ganz Deutschland und sogar aus den Niederlanden fanden sich in der Hauptstadt ein. Viele bekamen erstmals einen Gesamtüberblick über das ganze WUDC-Projekt: Welche Ressorts es gibt, wer wo mithilft, welche Ideen es schon gibt und an welchen Baustellen gerade gearbeitet wird. Bei Helfern aus 15 verschiedenen Städten ist es nicht immer leicht, den Überblick zu bewahren. Patrick Ehmann, Convener der WUDC, bemerkte: „In jedem Unternehmen gibt es Kaffeepausen, in denen Ideen ausgetauscht werden. Das haben wir wegen der räumlichen Distanz nicht. Umso wichtiger ist es, dass wir uns treffen und Zeit miteinander verbringen.“
Das Helfertreffen – organisatorisch wie menschlich ein Erfolg
Im Laufe der zwei Tage stellten sich die verschiedenen Ressorts des Organisationsteams vor und gaben einen Überblick über ihren Projektplan. In Brainstorming-Runden konnte dann zu allen Bereichen konstruktive Kritik geübt werden. Viele nützliche Ideen flossen so in das Projekt „WUDC 2013“ ein. Doch wer ein so großes Vorhaben gemeinsam bewältigen will, muss nicht nur gut zusammen arbeiten, sondern auch menschlich harmonisieren. Auch dafür war das Helfertreffen ein weiterer Fortschritt: Debattierer aus ganz Deutschland, die sich zum Teil vorher kaum kannten, tauschten sich bei Pizza und gemeinsamem Fußball-EM-Schauen aus: Ausgerechnet an diesem Abend musste sich die deutsche Nationalelf verabschieden – doch bekanntlich schweißt Trauer nur noch mehr zusammen.
Immer mehr Debattierer bekräftigen den Widerspruch
Auch die „Embracing Dissent“-Kampagne schreitet voran und lockt immer mehr Debattierer vor die Kamera. Auf der Meisterschaft im Deutschsprachigen Debattieren (MDD) in Wien begann die Kampagne: WUDC- Helfer, aber auch andere Debattierer lichteten sich zusammen mit dem Logo ab – als Zeichen, dass sie die Worlds und natürlich das Motto (die Kraft des Widerspruchs) unterstützen. Nicht nur Studenten und Studentinnen in lustigen Posen sind nun auf der Foto-Collage zu sehen, sondern sogar eine Braut und ein Säugling geben der Kampagne ihr Gesicht. Die Fotos sind bereits bei Google-Plus zu sehen. Doch damit ist noch lange nicht Schluss. Ihr könnt selbst Teil der Kampagne werden: Logo über die WUDC-Facebook-Gruppe herunterladen, ausdrucken, Foto machen und an Manuel Adams schicken. Auch oben genannten Button kann man sich übrigens hier auf sein Facebook-Foto integrieren und so seine Unterstützung zeigen.
WUDC Berlin 2013 – Debattier-Deutschland wächst zusammen
Die Worlds 2013 holen somit nicht nur das größte Debattierevent der Welt nach Deutschland – sie bringen auch Menschen zusammen, die sich vorher nicht kannten, lassen neue Freundschaften entstehen und fördern die Kooperation unter den Clubs. „Die Vorbereitung der Worlds zeigt die beeindruckende Solidarität und Hilfsbereitschaft innerhalb der deutschen Debattierszene“, so VDCH-Präsident Benedikt Nufer. „Ich hoffe, dass diese Energie unserem Sport auch nach der Weltmeisterschaft erhalten bleibt.“
Viviane Clarin / glx